VDW ist daran interessiert, am Irans Markt präsent zu bleiben

Teheran, 12. Juni, IRNA – Der Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Werkzeugmaschinenhersteller (VDW) Wilfried Schäfer sagte am Montag, dass deutsche Unternehmen nach dem Ausstieg der USA aus dem iranischen Atomabkommen vehement an einer Fortsetzung der Aktivitäten auf dem lukrativen Markt im Iran interessiert seien.

Trotz des Ausstiegs der USA aus dem Atomabkommen betonte er, dass die internationale Gemeinschaft entscheidende Schritte unternehmen müsse, um die globale Ordnung aufrechtzuerhalten und den einseitigen Sanktionen gegen den Iran entgegenzuwirken. „Wir sind sehr daran interessiert, unsere Aktivitäten auf dem profitablen Markt des Iran fortzusetzen, so warten wir auf die klare Ankündigung der politischen Position der EU in dieser Hinsicht“.

In einer Pressekonferenz am Rande der AMB IRAN 2018 verwies Schäfer auf die aktuelle Situation der deutschen Unternehmens nach dem Rückzug der USA aus dem Nukleardeal und sagte, dass die Messe Stuttgart und der Verband Deutscher Werkzeugmaschinenhersteller (VDW) darüber gemeinsame Entscheidungen treffen sollten.

AMB Iran wird von der Messe Stuttgart organisiert, einem deutschen Messeveranstalter. Mitveranstalter ist der Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) und bringt Branchenexpertise und Kontakte zu namhaften deutschen Unternehmen. Die AMB Iran ist die erste international anerkannte Messe für Zerspanen, die nach der Aufhebung der Sanktionen im Iran stattfindet.

Der Generaldirektor für Shahr-e- Aftab-Ausstellungskomplex Mohammad Raouf Ghaderi sagte IRNA, dass gegen Industrieausstellung im Iran niemals Sanktionen verhängt worden seien.

Er bezeichnete AMB Iran 2018 als eine Gelegenheit für die Vorstellung des Iran auf der internationalen Ebene.

AMB Iran 2018 soll vom 26. bis 29. Juni in Teheran stattfinden.

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