Irans Präsident:

Die Welt braucht moralische Lehre mehr als je zuvor

Teheran, 2. Mai, IRNA - In einer offiziellen Botschaft an den 11. Zoroastrischen Weltkongress betonte der iranische Präsident Hassan Rouhani, dass die Welt dringend moralische Lehren brauche wie die im Zoroastrismus.

„Gute Gedanken, gute Worte und gute Taten sind die Hauptlehren, auf die die Welt achten sollte“, schrieb Rouhani. „Dies zeigt, dass unsere Taten und Einstellungen von unseren Gedanken beeinflusst werden.“

In der Erklärung hieß es weiter: „Wir sollten zuerst unsere Gedanken ändern, denn der einzige Weg, gute Worte und gute Taten zu erreichen, ist, gute Gedanken zu haben“.

Rouhani zufolge ist Zoroastrian Kongress eine Ursache des Stolzes für die Iraner, da der Iran der Geburtsort von Zoroaster war, der Bote der Gerechtigkeit.

„Zoroaster betont, dass wir Doppelzüngigkeiten und Unreinheiten vermeiden müssen, damit unser Leben mit Güte erfüllt wird“, bemerkte er.

Irans Staatschef erinnerte daran: „Diese Grundsätze wurden von den Iranern immer respektiert und haben irgendwie die Grundlage für die iranische Philosophie geschaffen, die dann von bedeutenden Persönlichkeiten wie Avicenna und Suhrawardi verfolgt wird“.

In der Hoffnung, dass solche Kongresse die Botschaft dieser göttlichen Religion an die ganze Welt senden könnten, wünschte Rouhani Erfolg und Glück für alle Zoroastrier, besonders jene in Indien.

Der 11. Welt Zoroastrian Kongress hat am Freitag begonnen und wird bis zum 4. Juni in Perth, Australien, fortgesetzt.

9407**