Außenminister Zarif:

Einige arabische Staaten ignorieren die Sorgen der islamischen Welt

Teheran, 18. Mai, IRNA - Der iranische Außenminister Mohammad Javad Zarif sagte, dass einige arabische Länder sich mit den Vereinigten Staaten und dem zionistischen Regime verbunden hätten und weit von den Zielen und Anliegen der islamischen Welt entfernt seien.

Zarif verurteilte die Verbrechen des zionistischen Regimes gegen die unterdrückten Palästinenser im Gazastreifen und den Umzug der US-Botschaft nach al-Quds. Er sagte IRNA in Istanbul: „Eine solche kritische Situation zeigt, dass einige arabische Staaten stark von den USA abhängig sind“.

Anstatt das unveräußerliche Recht der unterdrückten Bevölkerung Palästinas zu unterstützen, ist es bedauerlich, dass einige arabische Länder mit dem zionistischen Regime und den Vereinigten Staaten zusammengearbeitet haben und die Widerstandsbewegung der Hisbollah im Libanon in die Liste terroristischer Gruppen aufgenommen haben, bemerkte Zarif.

Er forderte die Führer der islamischen Welt und der internationalen Gemeinschaft auf, Verbrechen des zionistischen Regimes gegen Palästinenser zu verhindern, kurz nachdem die USA das zionistische Regime bei der Verlegung ihrer Botschaft von Tel Aviv nach al-Quds unterstützt hatten.

Die Stimmen der Widersprüche, die aus einigen arabischen Ländern zu hören sind, zeigen, dass die muslimische Welt gegen die USA und die israelischen Bewegungen vereint sei und dass einige wenige abhängige Länder die 1,5 Milliarden starke muslimische Welt nicht vertreten können, sagte Zarif.

Der iranische Außenminister Zarif ist heute Morgen in der türkischen Hauptstadt Istanbul eingetroffen, weil er an einem außerordentlichen OIC-Gipfel teilgenommen werde, um Palästina zu unterstützen und die jüngsten Entwicklungen in den besetzten Gebieten zu unternehmen.

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